29.10.2018

Die eigenen vier Wände für die „Kiebitze“ in Sichtweite

Bei herbstlichem Kaiserwetter feierten diverse Mitglieder des FSV Jever und ihre Familien, geladene Gäste aus den Reihen der Förderer des Vereins, beteiligter Stiftungen, dem Kreissportbund Friesland, Vertretern der Volksbank Jever und der Landesparkasse Jever sowie des Planungsbüros Metaplan Planungsgesellschaft und der bauausführenden Firma Eggers die Grundsteinlegung für das neue Vereinsheim.
Seit 2009 arbeitet der FSV Jever zusammen mit dem Landkreis Friesland und der Stadt Jever an der "Vision Sportpark Jahnstraße". Während die Öffentliche Hand im Zuge der Umsetzung dieser Vision etwa 1,75 Mio. € in die Sportanlagen investierte, hatte sich der Verein in 2013 mit 35.000 € an der Erstellung des neuen Kunstrasenplatzes beteiligt und zwei Jahre später für knapp 75.000 € das vorhandene marode Sanitärgebäude saniert. Und nun, weitere drei Jahre später, machen die Jeveraner „Nägel mit Köpfen” und bauen für 472.000 € an der Jahnstraße ein behindertengerechtes neues Vereinsheim, in das auch vier Umkleidekabinen integriert werden. Finanziert wird das benötigte Volumen mit einer Mischung aus eingeworbenen Mitteln – rund 190.000 € -, verschiedenen Zuschüssen und Kreditaufnahmen.

Aus der jetzigen Baustelle soll in absehbarer ein schmuckes Vereinsheim für den FSV Jever entstehen.

Pünktlich strömten zahlreiche Gäste auf das vereinseigene Grundstück der „Kiebitze“ an der Jahnstraße, wo sie vom Vereinsvorsitzenden, Guido Jaskulska, Frieslands Landrat Sven Ambrosy und dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Jever, Heiko Schönbohm, begrüßt wurden. Heiko Schönbohm unterstrich dabei die Bedeutung des Vereinsheims als "Sahnehäubchen" für die neue Sportanlage, und Landrat Sven Ambrosy würdigte das jahrelange Engagement der Fußballer mit den Worten „Hut ab vor einem Verein, der ein so großes Projekt stemmt. Glückwunsch zu der Tatkraft und dem Mut". 
Die Ausführungen wurden aufmerksam verfolgt: Nicht nur die erwachsenen Gäste, auch die anwesenden Kinder und Jugendlichen hörten gespannt zu und freuten sich darüber, dass die Öffentliche Hand ihnen mit dem Sportpark Jahnstraße eine herausragende Möglichkeit der sportlichen Entfaltung bietet. 

Zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste hatten sich zur Grundsteinlegung des FSV-Vereinsheims eingefunden.

Schließlich ging es an die eigentliche Vorbereitung der Grundsteinlegung. Eine Metallkartusche wurde unter der fachkundigen Anleitung von Architekt Alexandre Schlieper mit einer Bauzeichnung, einem tagesaktuellen Exemplar des Jeverschen Wochenblatts, einem FSV-Schlüsselanhänger, einem FSV-Aufkleber und zwei Glücks-Cents gefüllt. Danach begaben sich die Beteiligten zur Ostwand des entstehenden Vereinsheims, wo von den Handwerkern eine Aussparung zur Vermauerung der Kartusche vorgesehen worden war. Unter fachkundiger Anleitung von Marco Eggers und den kritischen Blicken von Heiko Schönbohm und Sven Ambrosy machten sich der 2. Vorsitzende des FSV Jever, Sven Belka, und Guido Jaskulska nun daran, die Kartusche einzubetonieren.

Letzte Vorbereitungen vor der Einmauerung der Metallkartusche (v.l.): Heiko Schönbohm (stv. Bürgermeister), Sven Belka (2. Vors. FSV Jever), Marco Eggers (Bauunternehmer), Alexandre Schlieper (Architekt), Guido Jaskulska (Vors. FSV Jever) und Landrat Sven Ambrosy.

Bei strahlendem Sonnenschein ließen anschließend die Gästen bei Bratwurst, diversen Getränken und entspannten Gesprächen die Grundsteinlegung ausklingen. Alle waren sich einig: Der FSV stemmt hier etwas ganz tolles für Jung und Alt. Die gesamte Anlage wertet Jever als "Perle Frieslands" auf. 
                                                                                     Text und Bilder: Guido Jaskulska/FSV Jever

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Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

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