29.04.2021

Perspektive beim Jubilar FSV Jever könnte nicht besser sein

Der Fußball-Sport-Verein (FSV) Jever konnte am 17. April sein 75-jähriges Jubiläum begehen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Beschränkungen mussten die geplanten Feierlichkeiten erst einmal ausfallen. Diese sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Stattdessen wartete der FSV-Vorstand mit Videobotschaften auf, in denen verschiedene Laudatoren den Verein zu seinem Ehrentag gratulierten. Zu diesen gehörten Frieslands Landrat Sven Ambrosy, der Jeveraner Bürgermeister Jan Edo Albers sowie der stellvertretende Vorsitzende des Fußballkreises Jade-Weser-Hunte Andreas Schumacher.


FSV-Vorsitzender Guido Jaskulska (oben links) sprach ein Grußwort zum Vereinsjubiläum; Andreas Schumacher (NFV-Kreis Jade-Weser-Hunte), Bürgermeister Jan Edo Albers und Landrat Sven Ambrosy (von oben nach unten) gratulierten dem Verein und dankten ihm besonders für das tolle Engagement in den vergangenen Jahren.

"Gerade wegen Corona wollten wir ein positives Zeichen setzen und auch nach außen deutlich machen, dass es uns mit Stolz erfüllt, seit 75 Jahren ein Botschafter des Fußballs in Jever und umzu zu sein" erläuterte Guido Jaskulska, 1. Vorsitzender der Marienstädter. "Denn auch wenn viele Jahre ins Land gegangen sind - der Fußball und die damit für einen Verein verbundenen Herausforderungen sind grundsätzlich immer noch dieselben". Im Detail habe sich sicherlich so einiges verändert:

"Ende der vierziger Jahre war es keine einfache Zeit. Der Zweite Weltkrieg war vorbei, Deutschland hatte kapituliert und stand unter der Verwaltung der Siegermächte. Sportlich ging es damals auch hier in Friesland erst einmal darum, überhaupt wieder Fußball spielen zu können. Dafür musste von der britischen Administration eine Erlaubnis, einen Fußballverein gründen zu dürfen, eingeholt werden; die erforderlichen Plätze waren herzurichten und die Mannschaften mussten in Zeiten der Versorgungsengpässe ausgestattet werden. 

Für alle Beteiligten eine gewaltige Herausforderung. Trotzdem haben es Sportskameraden aus Jever und Heidmühle seinerzeit geschafft und am 17. April 1946 den FC Jever-Heidmühle gegründet, der dann 1951 in FSV Jever umbenannt wurde. Und heute? Auch heute geht es in vielen Vereinen um die Infrastruktur, die Ausstattung der Mannschaften mit ordentlichem Trainingsgerät und -bekleidung und vor allem um das Kicken."

Mit dem 2013 erstellten Kunstrasenplatz und dem danach erfolgten Neubau eines Groß- und eines Kleinfeldrasenplatzes sowie des neuen FSV-eigenen Vereinsheims hat der Fußball-Sport-Verein in infrastruktureller Hinsicht seine Aufgaben in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Friesland und der Stadt Jever, die in Kooperation mit dem FSV den gesamten Ausbau stemmten, auch nach außen gut sichtbar gemacht.

Mit seinen 22 Mannschaften, darunter auch vier Frauen- bzw. Mädchenmannschaften, präsentiert sich der FSV Jever als familienfreundlicher Einspartenverein, der fußballbegeisterten Menschen aller Altersklassen eine optimale Heimat bietet.

Übersicht der 1. Vorsitzenden

Altes Logo des FSV Jever

Guido Jaskulska 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 14.05.2021

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