01.11.2018

Post SV Oldenburg frischt sein Zentrum auf

Die Stadtverwaltung beam gute Noten, die Sportvereine einen Rat: Bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Vereinsheims des Post SV Oldenburg lobte Ulrich Pohland, Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes,  besonders die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Den Vereinen in der Stadt legte er die Kooperation ans Herz. Besonders auch dann, wenn es darum geht, etwas von  der Stadt zu wollen. „Wir müssen zusammenhalten, dann bekommt am Ende jeder seinen Kunstrasen“, empfahl er den Verantwortlichen in den Vereinen.

Ein Wunsch, den der Post SV gern erfüllt hätte, da die Naturrrasenplätze des Vereins überlastet sind. In einem Antrag an die Mitglieder des Sportausschusses des Stadtrates hatte man gefordert, schnellstmöglich einen Kunstrasenplatz anzulegen. Durch das im Entstehen begriffene Neubaugebiet Alexanderheide (mit knapp 1.000 Wohnungen) rechnet man nämlich mit noch mehr am Fußballspiel Interessierten. Die Signale für Kunstrasenplätze sind mittlerweile bei der Verwaltung angekommen. In den nächsten Jahren sollen mehrere derartige Plätze entstehen, beginnend mit dem Terrain an der Kennedystrasse.

Nach Jahren der Agonie sei der Post SV wieder aufgelebt, betonten Pohland sowie Bürgermeisterin Petra Averbeck. Sie sei froh, dass die Gelder für den Ausbau der neuen Räume im Vereinsheim gut verwendet worden seien. Auch der Vereinsvorsitzende Andre Henkel freute sich über das Ergebnis. „Wir haben das Vereinsheim komplett entkernt. Nur die Grundmauern sind stehen geblieben“, erklärte er den Gästen, zu denen auch Christiane Cordes, Leiterin des städtischen Amtes für Kultur und Sport sowie Manfred Walde, Vorsitzender des Fußballkreises Jade-Weser-Hunte, gehörten.

Nach Henkels Angaben hat die Stadt die gesamten Kosten von 400.000 € mit 100.000 € und das Land Niedersachsen mit 80.000 € unterstützt. „Es macht wieder Spaß vor und nach dem Training bei uns zu sein“. Auch die Duschen und andere Räume hätten jetzt wieder eine andere Qualität. Das Vereinsheim wird in Zukunft wieder mehr als Kommunikationszentrum unter den jungen Mitgliedern genutzt werden. Der Post SV betreut 15 Jugendmannschaften von den Minis ab 4 Jahren bis zu den Jugendlichen mit 18 Jahren. „Seit drei Jahren spielen wir wieder in der A-Jugend“, betonte Andre Henkel stolz.

Auch neue Besprechungsräume und ein Büro für die Geschäftsstelle, die bisher in den gegenüberliegenden Sportanlagen untergebracht waren, sind geschaffen worden. Die Außenansicht blieb unberührt.

Eilert Freese

Zurück
Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

Regionale Sponsoren