14.04.2021

Wangerländer Engagement: 722 Euro für das WiKi-Haus am Parkenser Groden

Die Bewohner des WiKi-Hauses (Wilhelmshavener Kinderhilfe) am Parkenser Groden in Hooksiel sind kräftig überrascht gewesen, als sie jetzt von den Fußballern der SG Wangerland/Tettens/Hooksiel einen Scheck über 722 Euro überreicht bekommen haben. 

„Unsere Bewohner sind alle echte Fußballfans“, sagt Saskia Ponath, stellvertretende Leiterin der Einrichtung, überzeugt. Die Menschen, die im Haus der Wilhelmshavener Kinderhilfe leben, haben unterschiedliche geistige und körperliche Behinderungen. Das hält sie aber nicht davon ab, regelmäßig bei Spielen der SG Wangerland/Tettens/Hooksiel dabei zu sein. „Wir haben das Glück, dass wir mit unseren Spielern etwas machen können, andere sind da nicht so gut dran“, sagt Thorben Wehmeyer, Trainer der ersten Männermannschaft der SG. 

Da aber auch für das Team die Trainingsmöglichkeiten derzeit arg eingeschränkt sind, bot sich für den Coach eine Laufchallenge an. „Wir wollten allerdings nicht nur für uns laufen, sondern für andere etwas tun“, erklärte Andreas Cassens aus dem Vorstand der SG. So wurden Sponsoren gesucht, die die gelaufenen Kilometer der Fußballer honorierten. „Die Jungs haben sich gegenseitig angespornt, das hat hervorragend geklappt“, erzählt Wehmeyer zufrieden mit dem Einsatz seiner Jungs. 


SG-Spieler Henning Fähnders (von links), Andreas Cassens (Vorstand SG Wangerland), Svenja Neumann, Ramona Münkewarf, Thorben Wehmeyer (Trainer SG Wangerland), Saskia Ponath (stellvertretende Leiterin des WiKi-Hauses am Parkenser Groden Hooksiel) mit Tochter Louisa und Thomas Bauske freuten sich über den Spendenscheck. 

Herausragend in einem engagierten Team zeigte sich dabei Henning Fähnders. „Die Kilometerzahlen waren unglaublich und die Zeiten, die er dabei gelaufen ist, echt ekelig“, sagt Wehmeyer und lacht. Drei Spieler des Teams knackten die 50-Kilometer-Marke binnen sieben Tagen. 

Neben dem Vorstand der SG Wangerland/Tettens/Hooksiel, gab es weitere Sponsoren wie Enno Werdermann und einen „Tettenser Edelfan“, wie Wehmeyer amüsiert berichtet, die sich finanziell besonders ins Zeug für die Aktion legten. Aber auch die Tochter von Saskia Ponath, Louisa, mischte ordentlich mit. In einer dreistündigen Mal-Aktion fertigte sie den Spendenscheck an, der jetzt an die Wiki übergeben werden konnte.

Text und Bild: Thomas Breves (Jeversches Wochenblatt)

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Seite zuletzt aktualisiert am: 14.05.2021

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