Sonderpreis für FC Rastede und Berthold Boelsen

Der Fußballkreis Jade-Weser-Hunte hatte in der Zeit der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen Sonderpreis für seine Vereine ausgelobt. Dieser sollte die Vereine würdigen, welche in der Corona-Phase besondere Anstrengungen unternommen hatten, um die Beschränkungen in Grenzen zu halten. Vor allem die jungen Fußballer sollten motiviert werden, ihrem Verein treu zu bleiben.

Sportvereine spielen als Orte der Zusammenkunft und des gemeinsamen Sporttreibens eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Jedoch wurden neben dem Ausfall des gemeinsamen Sporttreibens insbesondere auch die Geselligkeitsaspekte und der soziale Austausch durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie deutlich reduziert. Sportangebote vor Ort und gemeinsame Aktivitäten waren über Monate gar nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Thorsten Böning teilte nun mit, dass im gesamten Fußballkreis 5 Vereine mit dem Sonderpreis ausgezeichnet werden können. Auch der FC Rastede gehört dazu, der jetzt vom Fußballkreis besucht wurde und die Ehrung entgegen nehmen durfte.

Hartmut Böhmann, Fußballabteilungsleiter des FC Rastede, hatte den sportlichen Leiter für den älteren Jugendbereich Berthold Boelsen für den Preis vorgeschlagen.

Berthold Boelsen hat sich in der gesamten Pandemie-Zeit in vorbildlicher Art und Weise um seine Trainer, Spieler und auch deren Eltern  gekümmert und die Kontakte zu ihnen nie abreißen lassen.

Es wurden unter anderem mindesten zwei Online-Besprechungen im Monat mit den jeweiligen Trainerteams. abgehalten. Hier ging es auch darum, die Durchführung von sportlichen Einzel-Wettbewerben mit den Mannschaften zu gestalten. Die jungen Kicker konnten sich damit in ball- und lauftechnischen Einheiten beweisen. Für die Sieger dieser Wettbewerbe wurden auch Preise zur Verfügung gestellt.

Unter Beachtung der vorgegebenen Corona-Regeln wurden Individual-Trainingseinheiten mit verschiedenen Spielern durchgeführt.

Die Eltern der Spieler wurden zum Teil in persönlichen Gesprächen auf die Vorgehensweisen im Verein informiert, weil die Ungeduld hinsichtlich der fehlenden Bewegung ihrer Kinder immer größer wurde

Es wurde alles dafür getan, die Stimmung für eine baldige Rückkehr auf den Platz, hoch zu halten.

Die Eltern von Migranten-Kindern wurden oft auch in persönlichen Gesprächen auf die Corona-Situation hingewiesen, weil es hier auch oft zu Missverständnissen hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Regeln kam.

Eine ganz wichtige Aktion sollte an dieser Stelle besonders erwähnt werden, weil diese im Verein aber auch in der Gemeinde sehr positiv aufgenommen wurde.

Gemeinsam mit dem Förderverein  des FC Rastede wurden gebrauchte Notebooks mit entsprechender Software und aktuellem Technikzubehör wieder auf Vordermann gebracht und den bedürftigen Spielern zur Unterstützung ihrer schulischen Leistungen im Homeschooling zur Verfügung gestellt. Die beteiligten Jungen waren total begeistert.

Für viele gute Ideen und Maßnahmen während der Corona-Pandemie wurde Berthold Boelsen (Mitte) - sportlicher Leiter für den älteren Jugendbereich im FC Rastede - der Corona-Sonderpreis (5 neue Spielbälle sowie ein Sporteinkaufsgutschein) von Thorsten Böning (rechts) überreicht. Mit Berthold Boelsen freute sich auch Hartmut Böhmann als Abteilungsleiter Fußball im FC Rastede.

Durch diese Maßnahmen ist  es dem FC Rastede sehr gut gelungen, seine „Löwen“ zu motivieren und die Begeisterung für den Fußballsport hoch zu halten. Dies lässt sich auch an den Mitgliederzahlen festmachen. Diese sind in der Zeit der Pandemie, als die Spiel- und Sportstätten teilweise komplett geschlossen werden mussten, gegen den Trend stabil geblieben und danach stetig angestiegen. Dies hat nun zur Folge, dass die Anlage am Köttersweg an den Trainingstagen aus allen Nähten platzt.


Autor: Fußballkreis; FC Rastede